KASSENZAHNÄRZTLICHE BUNDESVEREINIGUNG KZBV Nr. 126/19.03.2003

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19.03.2003 40 01 - 122 VI-10.41 Ki

Auslieferung der KCH-Datenübertragungsmodule Version 2.5

Sehr geehrte Damen und Herren,

beiliegend erhalten Sie die für die zweite Quartalsabrechnung 2003 zu verwendenden

KCH-Datenübertragungsmodule (Abrechnungs- und Sendemodul) Version 2.5 und das

Transparenzmodul (ebenfalls Version 2.5). In der Datei "KCH-2.5_Module.zip" befinden sich

die gebräuchlichsten Varianten der Modul-Übersetzungen in komprimierter Form. Die Auflistung

der entpackten Dateien befindet sich in dem Dokument "KCH-2.5_Module.pdf" und die

Dokumentation der KCH-Module – einschließlich der Kennzeichnung der erfolgten Änderungen

im Vergleich zur Vorgängerversion – ist im Dokument "KCH-2.5_Doku.pdf" enthalten. Mit

der folgenden Auflistung weisen wir auf die erfolgten Änderungen zusätzlich hin:

• Beim KCH-Abrechnungsmodul wurde auf Fallebene ein zusätzliches Feld, der Wohnort

des Versicherten, aufgenommen. Dazu folgender Hinweis:

Nur wenn kein Fall der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorliegt, bleibt dieses

Feld leer (Die 12-stellige Kassennummer enthält in den Stellen 4 und 5 jeweils die Ziffer

Null, d. h. das Regionalkennzeichen ist "00"; es liegt also keine Krankenversichertenkarte

vor). Sollte die Krankenversichertenkarte nicht eingelesen werden können (Ersatzverfahren)

bzw. wenn der Wohnort auf einem sonstigen GKV-Anspruchsberechtigungsnachweis

nicht aufgeführt ist, muss die Angabe des Patienten übernommen werden.

Durch die Hinzunahme des Wohnortes des Versicherten, stellt die neue Version 2.5 des

KCH-Abrechnungsmoduls evtl. bei einigen Postleitzahlen eine andere KZV-Zuordnung

fest, als sie von der Version 1.3 des Knr12-Moduls bei der Bestimmung der 12-stelligen

Kassennummer vorgenommen wurde. Daher erhalten Sie mit gesondertem Schreiben

das neue Knr12-Modul Version 1.4, das ebenfalls den Versichertenwohnort bei der Bestimmung

der 12-stelligen Kassennummer einbezieht.

• Die Anzahl der Fehlercodes (Stellen 2 und 3) auf Fallebene hat sich auf insgesamt 44

Fehlercodes erhöht, weil die Fehlernummer "x33" in zwei Meldungsnummern ("x33" und

"x34") aufgeteilt wurde. Die Fehlernummer "x33" erscheint, wenn das "gültig bis"-Datum

der Krankenversichertenkarte falsch ist oder fehlt. Die Fehlernummer "x34" behandelt

den Fall, dass der Versichertennachweis nicht vorhanden ist. Außerdem wurde der Text

zum Hinweiscode "x03" geändert. Wir empfehlen Ihnen, die Datei "Fe_kc_25.txt" zur

Aktualisierung zu verwenden.

Schreiben vom 19.03.2003 an die Software-Hersteller

zur Auslieferung der KCH-Module Version 2.5 Seite 2

Die 100er-Stelle oder Stelle 1 des Fehlercodes auf Fallebene wurde neben den Ausprägungen

"0xx", "1xx", "2xx" und "3xx" um die Ausprägungen "4xx", "5xx", "6xx" und "7xx"

erweitert. Die neuen Ausprägungen entsprechen den alten Bedeutungen inkrementiert

um 4xx und erscheinen, wenn der Fall nicht in die Abrechnungsdatei übernommen wird.

• Soll die Speicherplatzreservierung für die KPR-Datei nicht dem KCH-Abrechnungsmodul

überlassen – oder unterdrückt werden, kann dies entsprechend eingestellt werden.

• Bei der vom KCH-Sendemodul ausgegebenen Fallzahlübersicht haben sich folgende

Änderungen ergeben:

Die namensgleichen Wohnortkassen, die unter "KZV-fremde Primärkassen:" aufgelistet

werden, stehen ab jetzt hintereinander.

Sonderabkommenfälle wurden bisher unter einer Rubrik ("-Sonderabkommenfälle der

GKV-") aufgeführt. War die Anspruchsberechtigung durch eine Krankenversichertenkarte

nachgewiesen worden, wurde anstelle von Status, Geburtsdatum und Name des Versicherten

der Hinweis "Ohne Originalbeleg (KV-Karte)" ausgegeben. Dieser Text konnte

entfernt werden, da die Sonderabkommenfälle nunmehr in zwei Rubriken aufgeteilt sind.

Die Sonderabkommenfälle, die über eine Krankenversichertenkarte abgerechnet werden,

sind unter der Überschrift "*** Sonderabkommenfälle der GKV (mit KV-Karte) ***" – und

die restlichen unter der Überschrift "*** Sonderabkommenfälle der GKV (ohne KV-Karte)

***" aufgeführt.

Sofern vorhanden, befinden sich am Ende der Fallzahlübersicht nur Fälle, die nicht über

eine Krankenversichertenkarte abgerechnet werden. Der diesen Fällen vorausgehende

Hinweis wurde ebenfalls geändert, da es von der Vorgabe der einzelnen KZV abhängt,

ob für bestimmte Kostenträger die Anspruchsausweise in der Praxis verbleiben sollen,

oder der Abrechnung beizufügen sind.

Bitte stellen Sie den Zahnärzten, die aufgrund dieser Auslieferung an Sie neue Updates benötigen,

diese Informationen in einer geeigneten – auf die Benutzoberfläche Ihres Programms

zugeschnittenen – Form ebenfalls zur Verfügung.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

i. A.

gez. Ricardo Kieselnitzki